:: Themen und Ziele

Kommunalpolitik ist spannend, weil sie unser aller Leben täglich berührt. Ich will helfen, unser Potsdam noch gerechter, noch attraktiver und noch familienfreundlicher zu machen. Für folgende Themen setze ich mich – insbesondere natürlich im Interesse des Potsdamer Südens – ein:

:: Wohnen muss bezahlbar bleiben!

WohnenAuch in Zukunft soll jeder mit seinem Einkommen eine angemessene und bezahlbare Wohnung in Potsdam finden können. Vor allem ist mir wichtig, dass junge Familien, Auszubildende, Studierende und andere mit geringen Einkommen nicht aus Potsdam verdrängt werden. Das Grundprinzip des Potsdamer Wachstums muss lauten: Keine Verdrängung! Das gilt selbstverständlich insbesondere auch für den Potsdamer Süden.

Die beschlossene Mietpreisbremse bei der ProPotsdam war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber wir brauchen noch weitere Maßnahmen wie zum Beispiel die Verpflichtung zur Einhaltung der Mietenbremse auch durch private Investoren. Wenn die Stadt Potsdam Grundstücke für den Wohnungsbau an private Investoren verkauft, sollen diese außerdem verpflichtet werden, einen Anteil ihrer Wohnungen günstig zu vermieten. “Kein Verkauf ohne Bedingungen!” muss die Devise beim Verkauf städtischer Grundstücke lauten.

Wer hohe Mieteinnahmen erzielen und von der Attraktivität Potsdams profitieren will, der muss auch zum sozialen Ausgleich in der Stadt beitragen. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die Dämpfung des Mietpreisniveaus in Potsdam sind nicht allein Aufgaben der ProPotsdam und der Wohnungsbaugenossenschaften. Gemeinsam mit David Kolesnyk und Thomas Bachmann habe ich für die Jusos Potsdam ein entsprechendes Positionspapier “Wohnungsnot in Potsdam bekämpfen” entwickelt. Einiges davon konnte schon in der Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht werden. Zudem muss die Schließung baulicher Lücken zügig(er) voran gehen. Die Fläche des ehemaligen Tram-Depots an der Heinrich-Mann-Allee muss endlich mit Wohnungen bebaut werden.

:: Barrierefreiheit und Sauberkeit sind nicht allein Themen “der Alten”!

Aufgequollene und kaputte Gehwege sind nicht allein ein Problem der älteren Generation. Auch junge Eltern beispielsweise sind davon betroffen, wenn sie mit Kind(erwagen) und Kegel unterwegs sind. Bestehende Infrastruktur muss in Schuss gehalten werden, damit unsere Wohngebiete attraktiv bleiben und die Mobilität aller Einwohner/innen nicht behindert wird. Gleiches gilt für das Thema Sauberkeit. Insbesondere auf Spielplätzen müssen mehr Kontrollen und Reinigungsarbeiten stattfinden, damit sich unsere Kinder dort ordentlich austoben können.

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:: Für ein weltoffenes Potsdam ohne Nazis!

Potsdam ist weltoffen und tolerant. Das Bündnis “Potsdam bekennt Farbe!” hat in der Vergangenheit gerade auch in der Waldstadt und am Schlaatz bewiesen, dass hier kein Platz für Nazis ist. Diese Arbeit würde ich als Stadtverordneter gerne weiter unterstützen.

:: Flexible Kita-Angebote für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf!

Potsdam ist eine familienfreundliche Stadt. Das Kita-Angebot ist gut. Trotzdem kann es an der einen oder anderen Stelle bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf schwierig werden. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus denke ich dabei zum Beispiel an Berufspendler/innen, an berufstätige Alleinerziehende und Schichtarbeiter/innen. Die Organisation der Kinderbetreuung außerhalb der gewöhnlichen Kita-Öffnungszeiten stellt für diese Personengruppen häufig eine große Herausforderung dar. Sie sind auf flexible und längere Betreuungszeiten angewiesen. Hier könnte beispielsweise die Einrichtung eines bezahlbaren 24-Stunden-Kita-Angebots eine echte Abhilfe schaffen. Das wäre ein weiterer Baustein für die Familienfreundlichkeit Potsdams.